Therese Frösch

Mein beruflicher und politischer Werdegang lässt sich in vier Jahrzehnte und in fünf unterschiedliche, aber thematisch eng zusammenhängende Tätigkeiten aufgliedern:

Politik auf
Bundesebene
Am 19. Oktober 2003 wurde ich zu meiner grossen Überraschung in den Nationalrat gewählt, wo ich seither die Grünen in der Finanzkommission sowie in der beratenden Kommission für Entwicklungszusammenarbeit vertrete.
>>Artikel «Der Bund» vom 21. Oktober 2003

Im Herbst 2005 hat mich die Grüne Bundeshausfraktion zu ihrer Präsidentin gewählt. Seither bin ich Mitglied der Geschäftsleitung der Grünen Schweiz und als Fraktionspräsidentin Mitglied des Büros des Nationalrats.
>>Artikel «Der Bund» vom 19. November 2005
>>Artikel «Le Temps» vom 19. November 2005

Weitere regelmässige Aktivitäten ausserhalb des Nationalrates:
  • Verwaltungsratspräsidentin DOMICIL BERN
  • Stiftungsratsmitglied Contact Netz Bern
  • Während eineinhalb Jahren war ich Präsidentin des Initiativkomitees «Für eine soziale Einheitskasse», welche am 11. März 2007 verworfen wurde. Nun heisst es aber: Versprechen einlösen!
  • Daneben bin ich Mitglied zahlreicher Organisationen im Umwelt-, Drittwelt-, Sozial- und Gleichstellungsbereich.

Die Zeit als
Gemeinderätin
Am 6. Dezember 1992 wurde erstmals in der Geschichte der Stadt Bern eine Rot-Grün-Mitte-Regierung gewählt. Ich erlangte auf Anhieb einen Regierungssitz. Während zehneinhalb Jahren war ich Finanzdirektorin, danach während weiteren eineinhalb Jahren Sozialdirektorin.
>>Artikel zur Wiederwahl, «Tages-Anzeiger»
vom 14./15. Dezember 1996
>>Artikel in der «Rote Revue» Nr. 1/2007 (Publikation der SP Schweiz)
Institutionelle
Politik
Mitte der achtziger Jahre wurde ich als feministische linke Gewerkschafterin in einer Kampfwahl zur geschäftsleitenden Sekretärin des VPOD Bern/Kanton gewählt. Mit der national viel beachteten Spitalbewegung gelang es uns, im Kanton Bern die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals in Spitälern und Heimen zügig zu verbessern. Die Gewerkschaft VPOD Bern/Kanton erstarkte durch beträchtlichen Mitgliederzuwachs v.a. von Frauen und wurde Hauptarchitektin des nationalen Frauenstreiktages in Bern am 14. Juni 1991.

1987 wurde das «Grüne Bündnis» aus der Taufe gehoben, ein Zusammenschluss aus linksgrünen Parteien, Frauen- und Gewerkschaftsbewegten. Ich war Gründungsmitglied.
>>Broschüre 20 Jahre Grünes Bündnis (PDF, 1.2 MB)
>>Medienmitteilung «Das Grüne Bündnis feiert Geburtstag! »


Soziales
Engagement
Ende 1977 zurück in der Schweiz, arbeitete ich acht Jahre lang als Sozialarbeiterin - zuerst für die Flüchtlingshilfe des Christlichen Friedensdienstes, danach mit krebskranken Menschen im Inselspital. Die Freizeit widmete ich weitgehend der Politik, insbesondere dem Aufbau einer nationalen und lokalen starken Frauenbewegung (VPOD Frauenforum Bern). Daneben engagierte ich mich mit viel Zeit und Kraft im Schweizerischen Unterstützungskomitee für Eritrea (Afrika).

Die Anfänge Mein Interesse an Politik wurde während der 68iger Bewegung im Gymnasium und in der Ausbildung zur Sozialarbeiterin geweckt. Die institutionelle Politik interessierte mich damals kaum. Ich marschierte an Ostermärschen mit, sammelte Unterschriften für eine Volkspensionskasse und engagierte mich für Chancengleichheit, Mutterschaftsschutz, Entwicklungshilfe und gegen Fremdenfeindlichkeit.
Das Diplom in der Hand reiste ich nach Afrika, wo ich im Norden Kameruns zuerst in einem Entwicklungshilfe-Projekt mitarbeitete und danach als Sekretärin bei der UNO in Niamey (Hauptstadt von Niger).

Werdegang
Kurzbiografie